Pollenallergie Symptome sind eine echte Plage

 

Von der Volkskrankheit Pollenallergie oder auch Heuschnupfen ist laut Statistik jeder sechste Bundesbürger betroffen. Betroffene Allergiker fürchten den bereits im Februar und März beginnenden Pollenflug, der bis in den Spätsommer anhält. Die Pollenallergie Rate steigt laut Beobachtung mit zunehmender Luftverschmutzung und übertriebener Hygiene. Betroffene reagieren allergisch auf verschiedene Pollen von Bäumen, Sträuchern oder Gräsern mit Niesen, Schnupfen, geröteten und geschwollenen Augen, schlimmstenfalls gar mit Asthma oder Atemnot.

 

Hasenusspollen Pollenallergie
Haselnusspollen gehören zu den ersten des Jahres und ihr Auftritt verlagert sich aufgrund des Klimawandels immer weiter nach vorne – Foto: Pixabay

 

Im Überblick- Folgende Pollen, die im Zeitraum Februar bis August fliegen, die typischerweise Allergiebeschwerden auslösen:

  • im Zeitraum Februar bis März, im milden Winter bereits früher: Hasel und Erle,
  • in den Monaten April bis Mai: Pappel, Weide, Buche, Erle und Buche,
  • von Mai bis Juni: Roggen- und andere Getreidepollen, Süßgräser auf Wiesen und Weiden,
  • im Zeitraum Juli und August: Brennessel, Beifuß und Wegerich.

 

Gräserpollen Pollenallergie
Gräserpollen treten ab dem späten Frühjahr und dem Frühsommer verstärkt auf – Foto: Pixabay

 

Weit verbreitet- Kreuzallergien

Betroffene kämpfen häufig mit einer Kreuzallergie, das heißt sie vertragen gleichzeitig Pollen von Bäumen, Sträuchern oder Gräsern und bestimmte Lebensmittel nicht.

Typische Beispiele:
– gleichzeitig Unverträglichkeit von Birkenpollen, Haselpollen oder Erlenpollen und rohem Obst wie Apfel, Birne, Pflaume,
– Unverträglichkeit von Getreidearten und gleichzeitige Soja-Allergie,
– gleichermaßen allergische Reaktion auf Kräuter wie Beifuß, Kümmel, Koriander und
Petersilie.

Eine Vielzahl an Symptomen plagen Pollenallergiker.

 

Heuschnupfen und Pollenallergie
Je nach Ausprägung der Allergie können deren Symptome extrem belastend sein – Foto: Pixabay

 

Im Überblick hier, die häufigsten Pollenallergie Symptome:

  • Nasenkribbeln, Nasenschleimhautschwellung, Niesen und Schnupfen,
  • gerötete geschwollene Augen,
  • Asthma und Atemnot,
  • Migräne, Magen- Darmprobleme, Hautekzeme bis hin zur Depression.

Je nach allgemeinem Immunzustand, körperlicher und seelischer Stabilität des Betroffenen, je nach Pollenstärke und Behandlungserfolg von Maßnahmen und Mitteln, tritt das Krankheitsbild unterschiedlich stark auf.

Ein Ausblick:
Es gibt viele Naturheilmittel, Maßnahmen zur allgemeinen Stärkung von Darm und Immunsystem wie eine Darmreinigung, bis hin zur systematischen Hyposensibilisierung** (Früher Desensibilisierung) mit dem Krankheitserreger, die lindernd und heilend wirken. Gegen Heuschnupfen ist also „ein Kraut gewachsen“- Zum Beispiel Thymian, der schleimlösend wirkt. Aber auch Brennnesseln aufgrund ihres hohen Histamingehalts. Nicht immer muss also gleich mit der chemischen Keule, wie Cortison, vorgegangen werden, zumindest bei leichten Fällen helfen auch Naturheilmittel und die Ernährung.

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