Gute Kommunikation kann die Behandlung von Rosacea verbessern

 

(djd). Viele Menschen mit der chronischen Hautkrankheit Rosacea kennen das: Zu Hause hatten sie noch so viele Fragen im Kopf. Doch beim Besuch in der hautärztlichen Praxis geht dann wieder alles zu schnell und irgendwie ist man mit dem Ergebnis des Gesprächs nicht zufrieden. Tatsächlich ist die Kommunikation zwischen Betroffenen und ihren behandelnden Ärztinnen oder Ärzten nicht immer einfach. Tipps für das Arztgespräch bei der Behandlung von Rosacea:

 

Arztgespräch zur Behandlung von Rosacea
Fragen stellen, gut zuhören: Die Kommunikation zwischen Arzt und Patient ist wichtig für eine erfolgreiche Behandlung der Rosacea.
Foto: djd/goodluz – stock.adobe.com

 

Betroffene fühlen sich unverstanden

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Die chronische Krankheit ist sehr individuell und kann sich verändern. Mal sind Anzeichen wie Rötungen und Pusteln deutlich erkennbar, mal nicht. Hinzu kommen unsichtbare Symptome wie Juckreiz, Brennen oder Schmerzen. Außerdem haben Dermatologen meist nur eine begrenzte Zeit für die Beratung zur Verfügung und bekommen in dieser oft nicht alle notwendigen Informationen für eine optimale Behandlung. All diese Umstände führen potenziell dazu, dass Patienten sich nicht richtig verstanden fühlen. Zu einer besseren und vertrauensvollen Zusammenarbeit können aber auch die Betroffenen selbst viel beitragen. Dazu gehören regelmäßige Termine und eine offene Kommunikation. Um nichts Wichtiges zu vergessen, sollten die Patienten und Patientinnen vor jedem Besuch in der Praxis eine Liste mit ihren Anliegen erstellen und diese dann beim Gespräch auch nutzen. Die Website www.StellDichDeinerRosacea.de** beispielsweise führt User durch eine Reihe von Fragen zu ihren individuellen Symptomen, zu den Empfindungen, die die Rosacea bei ihnen auslöst, und zu den bereits durchgeführten Behandlungen. Auf Basis dieser Daten wird ein persönlicher Leitfaden erstellt, der zum nächsten Termin mitgenommen werden sollte.

 

Junge Frau googelt zur Behandlung von Rosacea
Betroffene der Hauterkrankung Rosacea können sich etwa im Internet informieren.
Foto: djd/contrastwerkstatt – stock.adobe.com

 

Ein Tagebuch führen

Hilfreich ist es grundsätzlich auch, den allgemeinen Hautzustand, spezielle Symptome sowie äußere Faktoren wie Stress oder Ernährung zu dokumentieren. Dabei unterstützt zum Beispiel die kostenlose Rosacea-Tagebuch-App. Beim ärztlichen Gespräch selbst sollte man dann gut zuhören und sich die Antworten notieren. Treten Verständnisschwierigkeiten auf, unbedingt nachhaken! Außerdem ist es vielfach sinnvoll, nach weiterem Infomaterial zu fragen, wenn man zu Hause noch etwas nachlesen möchte.

 

 

Tagebuch-App zur Behandlung von Rosacea
Mit der digitalen Rosacea-Tagebuch-App lassen sich Symptome und die Auslöser einfach dokumentieren.
Foto: djd/galderma

 

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Viele der zehn Millionen Rosacea-Betroffenen kennen das: Zu Hause hatten sie noch so viele Fragen im Kopf, doch in der hautärztlichen Praxis geht dann alles zu schnell und man ist mit dem Ergebnis des Gesprächs nicht zufrieden. Patientinnen und Patienten fühlen sich oft unverstanden, denn die Symptome der Hauterkrankung variieren, sind mal mehr, mal weniger stark sichtbar und ausgeprägt. Für eine gute Kommunikation mit dem Dermatologen ist es wichtig, sich vorzubereiten, indem man etwa eine Liste mit seinen Anliegen schreibt und diese beim Gespräch auch nutzt. Hilfreich dabei ist die Website www.StellDichDeinerRosacea.de**. Hier kann man anhand von Fragen einen Leitfaden für den nächsten Arzttermin erstellen. Weiterer Tipp: die kostenlose Rosacea-Tagebuch-App verwenden!